Dominic Bl├Ąttler

Jahrgang

1995

Wohnort

Nottwil

Motorrad

KTM exc-f 350

Mein sportlicher Werdegang

2014-2016 Teilnahme an MXRS Meisterschaften
Kat.Open mit Schlussränge 6. 2. Und 1.
2017 div MX Rennen und Wechsel zum Enduro Sport.
2018 Fms Enduro Kat. Nat. Junioren mit 5. Schlussrang
2019 Fms Enduro Kat. Nat. Junioren mit 1. Schlussrang
2020 Vereinzelte Trainings sofern möglich war. (Covid-19)
2021 Vereinzelte MXRS Rennen und FMS Enduro Kat. Nat. Open mit 6. Schlussrang
2022 Vereinzelte MXRS Rennen und FMS Enduro Kat. Nat. Open mit 2. Schlussrang

Meine Ziele für 2023

Meine Ziele sind bescheiden
Ich will an vereinzelten Enduro Rennen der Kat.Fms national open teilnehmen.
Bei Gelegenheit an MX-Rennen teil nehmen.
Im Allgemeinen habe ich keine Erwartungen, an Positionierung bei Teilnahme an
Rennveranstaltungen.
Im Vordergrund steht, das Motorrad warm halten und Spass haben

SAISONBERICHT 2022

Gye sur Seine war das erste Rennen. Das Gelände und die SPs (Sonderprüfung/ Special
Test) waren toll und auch das Wetter spielte gut mit. Ich habe mich schnell, an das Teil
nehmen an einem Wettkampf gewöhnt und hatte ein gutes Gefühl von meiner Leistung,
doch leider erhielt ich die Nachricht nach dem Rennen, dass es Probleme bei der
Zeitmessung gab und somit konnten auch keine Resultate erzeugt werden. Sehr schade
für jedermanns Aufwand und die Kosten die damit verbunden sind. Abgesehen davon war
es eine gutes Rennsimulation Training.

Faulx, das Rennen im Val de Lorraine.
Dieses Rennen ist mein absoluter Favorit der ganzen Saison. Die abwechslungsreichen
SPs, die weiten Landschaften und die schönen Wälder sind einfach der Hammer. Ich
durfte mit einer sehr positiven Einstellung und Freude dieses Rennen antreten, und konnte
dies zu meinem Vorteil nutzen. Ich konnte einen guten Speed Fahren, für das, dass ich
nicht alle Sps detailliert angesehen habe. Total waren es 12 SPs und es fehlte an absolut
nichts. Schnell, technische, auf und ab, im Wald, auf der Wiese, im tiefen Kiesbett mit
Pneu Hindernisse, Röhren, Sprünge und so weiter. Beide Renntage fühlte ich mich sehr
Fit und konnte so auch beide Tage den 2. Rang erkämpfen.

Vouzier war auch wieder ein großartiges Rennen. 2 Sps waren vorbereitet, die eine war
sehr schnell mit Steinhindernisse und Beton Röhren vor dem Ziel, was die ganze Sp
spannend machte, da immer noch kurz vor Schluss sich Fehler einschleichen konnten. Die
andere war auf sehr trockenem Untergrund, was zu sehr schwieriger Traktion führte. Sie
startete auf der Wiese und ging dann in den Wald über Steinige Passagen und der
normale Waldboden. Heftige Gewitter überzogen uns am Samstag und befeuchteten den
Boden leider nur oberflächlich. Am Renntag fühlte ich mich gut und fuhr mein Rennen so
wie ich es mir gewohnt bin. Nach dem Start brauchte ich ein paar Kilometer im Sattel bis
ich richtig aufwachte, aber danach konnte ich meine Leistung abrufen und ein sehr
zufriedener 2. Platz auf mein Konto schreiben.

Latrecey erfüllt einem Enduro Fahrer das Herz vollumfänglich. Die Region bietet perfekte
Single Trails, steile Auf und Abfahrten im Wald und eine wunderschöne Natur, die
durchquert wird. Am Freitagabend angekommen, Wohnwagen eingerichtet und alles
aufgestellt, genoss ich im Liegestuhl an der heissen Abendsonne ein Bier und wartete auf
meine anreisenden Kollegen. Ich wusste nicht was mich hier erwarten wird. Ich hörte von
vielen Enduro Piloten, dass Latrecey eines der härtesten Rennen ist. Der Wetterbericht
versprach Sonne und heisse Temperaturen, zumindest für Samstag. Es war sehr heiss
und wir besichtigten die Sps am Samstag. Nur noch Einschreiben, Nachtessen einnehmen
und schlafen. Da hats schon begonnen, sämtliche Gewitter zogen di ganze Nacht vorbei,
was mich schon etwas unruhig machte. Am Morgen beim Start losgefahren, war kein
Regen in Sicht und auch die 1. Runde blieb trocken. Der Grip im Wald und auf den
Wiesen war perfekt und habe mir nichts anderes dabei gedacht. Ab auf die 2. Runde da
hat es unglaublich stark geregnet. Wir fuhren nicht auf Wanderwegen sondern in Bäche.
Innert kurzer Zeit fühlte ich wie meine Crossstiefel voll sind mit Wasser und wurde nass
bis auf die Unterhosen. Die Sicht war sehr schlecht aber die Traktion noch 100%
vorhanden und ich lachte unter dem Helm und fand Gefallen daran. Die Sps wurden
dementsprechend schwieriger und das ganze Fahrerfeld langsamer, so konnte ich meine
Stärke unter Beweis stellen bei diesen Verhältnissen. Ohne Sturz und mit guter
Zeitreserve konnte ich den zweitletzten Checkpoint erreichen. Neue Kleidung, trockene
Handschuhe, neue Brille, und kurzer Verpflegung waren die Hauptsache der Pause und
machte mich für den letzten Teil des Rennens bereit . Der Regen hat aufgehört und die
Sonne scheint wieder. Der Grösste Teil des Oberflächenwassers versicherte und der
Schlamm hat sich bereits Schon wieder gebunden und das Motorrad wurde immer
Schwerer. Traktion verschwand und es wurde sehr anspruchsvoll. Immer wieder stiess ich auf hängengebliebene Enduro Fahrer die sich gegenseitig halfen, ich war technisch in
einem guten Zustand und konnte mich meist durch zwängen oder umfahren. Kochende
Motorräder, erschöpfte Fahrer die wegen eines Defekt aufgeben mussten oder einfach
nicht mehr die Kraft hatten weiter zu fahren sah ich noch und noch. Ich fuhr noch die letzte
Sp und da wusste ich es geht nicht mehr lange bis ins Ziel. Jetzt war der Kampf gegen die
Zeit angesagt, ich wusste ich muss jetzt nur noch fahren und weiter gehen und den Kopf
oben halten und nicht die Nerven verlieren, denn aufgeben ist keine Option obwohl mir
das Lachen unter dem Helm schon längst vergangen ist. Im Ziel angekommen mit 6
Minuten Reserve hatte ich eine Riesen Erleichterung, emotionell wusste ich nicht, soll ich
weinen oder lachen. Ich fühlte das erste Mal meine Physische und Psychische Grenzen
am Limit. Extrem erschöpft und sprachlos wollte ich mich nur hinlegen und schlafen. Nie
zuvor war ich so erschöpft. Nach einer Weile erholte ich mich wieder und begann alles
aufzuräumen und machte mich auf die weite Heimfahrt. Ich war sehr gespannt auf das
Ergebnis. Der Kampf hat sich bezahlt gemacht mit dem 1. Platz was mich sehr freute.

Mein letztes Rennen war in Gonsans.
Wie das jeder kennt, kann es nicht immer optimal laufen. Ich hatte mit der einer Sp mühe
und grossen Zeitverlust, weil ich bei einem Aufstieg hängen geblieben bin und habe mich
den ganzen Tag nie richtig im Rennmodus gefühlt. Das Ganze mit 2 kleinen Stürzen und
somit war auch das Podium bereits weg. Ich fuhr auf den 5. Rang und war nicht zufrieden
mit dem, was ich abgeliefert habe. Und trotzdem habe ich mich bereits für mein
gesicherten Vieze Schweizermeister Titel und ein erreichtes Saisonziel gefreut.

ISDE France
Die Sixdays in le puy en velay war meine 2. Six Days an der ich teilnehmen durfte.
Fantastisches Enduro Paradies in dieser Veranstaltung integriert ist eine sehr schöne
Erfahrung. Sie forderte viel Schweiss, Durchhaltewillen und technische Kondition. Wir
waren jeden Tag zwischen 7 und 8 Stunden unterwegs. Der erste Tag war sehr hart, ich
dachte, wenn jeder Tag so sein wird, dann werde ich das nicht bis zum Ziel fahren
können. Ich war noch zu aufgeregt und etwas verklemmt und angespannt. Ich habe mein
Rhythmus noch nicht gefunden. Tag 2 fuhren wir dieselbe Etappe wie am Montag. Ich fuhr
sehr locker und konnte eine konstante Leistung erbringen. Tag 3, neues Gelände neue
Sps und ein neuer Tag. Ich war sehr motiviert, jedoch die knapp 290km die vor mir lagen
machten mir etwas Sorgen. Aber der Tag verflog so schnell und wir haben bereits unsere
Bikes wieder im Paddock und sind bereit für Tag 4. Die Strecke war mir bereits bekannt
und konnte teilweise noch mehr Zeit auf den Etappen rausholen. Auf dem letzten
Abschnitt wurden wir von einem Gewitter überrascht und machte das nach Hause
kommen schwer aber nur für eine kurze Zeit. Ich habe mich an das viele fahren gewohnt
und mein Zustand blieb immer gleich und konnte Sturzfrei das Rennen befahren. Tag 5
wurde bis zum Mittag mit regen verfolgt. Der Untergrund war meist gut zu befahren, doch
im Wald auf den nassen Steinen war es fast unfahrbar. Tag 5 ist Geschichte und die
Sixdays auch fast. Es war nur noch das MX-Rennen am Samstagmorgen zu fahren. Ich
hatte einen schlechten Start und war fast letzter. Auf der schmal gebauten Strecke war es
schwierig zu überholen und es reichte mir nur für den ca. 16. Platz. Nach dem Rennen ist
es wieder mal getan. Dieses Rennen erfüllt mich mit Stolz, für mein geliebtes Hobby. All
diese unvergesslichen Momente und Bilder in meinem Kopf werde ich nie vergessen. Ein
grosses danke schön an alle die uns besuchten und alle Helfer unseres Teams die für uns
gekocht, gewaschen, massiert und gecoacht haben.

Zwischen den Meisterschaft Rennen habe ich an diverses Motocross und mehrstündigen
Enduro Rennen teilgenommen welche mir als Trainingszweck gedient haben. Eines der
Highlights war das 12 Stunden Endurance in Salives. Abwechselnd im 3 er Team sind wir
am Mittag gestartet und nachts um 00.45 Uhr bin ich mit Stirnlampe und LED Scheinwerfer in Ziel gefahren. Es war eine staubige Angelegenheit und eine spezielle
Erfahrung nachts im Dunkeln ein Rennen zu fahren.

Die ganze Saison hat mir viel Spass bereitet. Es erfüllt mich vollkommen, diese
Abwechslung zum Alltag und sportliche Aktivierung in der Natur, die Geschwindigkeit und
Geschicklichkeit zwischen mir und meinem zuversichtlichen Motorrad zu leben.

 

FMS Enduro

FMS Enduro

FMS Enduro

FMS Enduro

FMS Enduro

FMS Enduro

FMS Schlussrang

 

MXRS

MXRS

MXRS

MXRS

MXRS Schlussrang

Gye sur Seine

Faulx

Faulx

Vouzier

Latrecey

Gonsans

 

 

Ebersecken

Schlossrued

Eschholtzmatt

Eschholtzmatt

 

-

2

2

2

1

5

2

 

8

2

5

6

14

 

FIM ISDE Six Days 

12H Enduro Salives

1H Enduro GTS

 

Club Team Award

Hors Challenge

Frauenkappeln

 

64

6

Top 20

 

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Sponsoren

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