Nico Kaiser

Jahrgang

2000

Wohnort

Ennetbürgen

Motorräder

KTM sx-f 350

Meine Ziele für 2020

SAM immer Top 5 Rangierungen, MXRS Einsätze

 

Mein sportlicher Werdegang

2016:  MXRS mit dem 31. Schlussrang (nur ein Rennen gefahren)

2017:  MXRS mit dem 22. Schlussrang  (nur drei rennen gefahren)

2018:  MXRS mit dem 5. Schlussrang

2019: SAM Meisterschaft mit dem 11. Schlussrang


Saisonbericht 2019

Der Startschuss der Saison 2019 erfolgte in Wohlen am ersten Rennen der Meisterschaft. Ich war sehr glücklich, dass ich da nach meiner langen Abwesenheit durch die Krankheit (Peifferisches Drüsenfieber) trotzdem starten konnte. Meine Ziele steckte ich mir beim ersten Rennen noch nicht so hoch, weil ich das erste mal nach 15 Wochen wieder zurück auf dem Motorrad war. Dieser Einsatz betrachtete ich eher als gutes Training und zur Sichtung meiner aktuellen Chancen auf der Rennstrecke. Durch die Krankheit hatte ich Trainingsverbot und somit einen konditionellen wie auch einen praktischen Mangel. Das Resultat in Wohlen konnte sich aber gut zeigen lassen.

Ceriano Laghetto IT war das erste Rennen, welches ich ausserhalb der Schweiz fuhr - die Vorfreude war riesig. Am Renntag regnete es ununterbrochen und die Piste war dadurch sehr schwierig zu fahren. Es wäre ziemlich sicher ein Podest Platz möglich gewesen, wenn nicht 3 Runden vor Ende meine Brille kaputt gegangen wäre, aber ich war mit dem Resultat zufrieden.

In Emmingen DE startete ich bereits das nächste Rennen im Ausland. Das Zeittraining lief sehr gut und ich konnte den dritten Rang einfahren. Ich ging mit voller Motivation an den Startbalken. Nach dem Start jedoch, in der ersten Runde fuhr ich auf einen Stein – das Resultat war ein platter Reifen. Normalerweise hätte ich das Rennen aufgegeben, aber ich wollte noch Punkte einfahren und fuhr somit den Lauf mit einem platten Vorderrad zu Ende. Ich war wütend und enttäuscht, dass ich die super Ausgangslage nicht durchsetzen konnte. Im zweiten Rennlauf regnete es erneut und die Verhältnisse waren dem entsprechend schwierig.

Das nächste Rennen war auf einer meiner Lieblingsstrecken in Ederswiler. Die Strecke war in einem super Zustand weil es am Tag zuvor regnete. Diese   Verhältnisse liegen mir normalerweise sehr gut. Doch ich konnte nicht die erhoffte Leistung abrufen und hatte Mühe schnelle Runden zu fahren. Ich war zu verhalten beim Überholen und entsprechend fuhr ich zu lange hinter meiner Konkurrenz. 

Das Rennen in Obernheim DE war stressig für mich. Erst am Samstag Morgen wurde ich vom Militärdienst ins Wochenende entlassen und bereits am Mittag waren wir auf dem Weg nach Deutschland. Im Zeittraining wollte ich zu viel riskieren und konnte doch keine gute Rundenzeit herausfahren, was sich auch in den beiden Rennläufen wiederholte. Zusätzlich begann es am Nachmittag erneut zu regnen und ich hatte einen unnötigen Sturz, wobei viele Fahrer an mir vorbei gingen. Der Kupplungshebel war verbogen und ich musste ihn zuerst wieder zu Recht biegen bevor ich die Aufholjagd erneut aufnehmen konnte. Schade, ich konnte meine Mitte nicht finden – mit dem Resultat war ich nicht zufrieden.

Die Piste in Trachslau schaute sehr gut aus, bis dann erneut der Regen kam und es wieder in einem Schlamm-Rennen endete. Unser Zeittraining wurde durchgeführt und ich genoss sichtlich diesen Lauf im Dreck. Dies zeigte sich auch bei der Trainingszeit - es lief gut für mich. Da die Verhältnisse jedoch immer schwieriger wurde, musste das Rennen doch noch abgesagt werden und wir machten uns wieder auf die Rückreise nach Hause.

In Weinland war das Glück wieder einmal auf meiner Seite, dachte ich zumindest. Ich gewann das Zeittraining.  Im zweiten Rennlauf stürzte ein Fahrer direkt vor mir und ich war zu nahe dran, sodass ich zwar noch ausweichen konnte, sein Motorrad riss mich aber beinahe auch noch mit. Bei diesem Manöver wurde mein Schalthebel beschädigt und ich konnte die Gangschaltung nicht mehr betätigen. Also musste ich die restlichen 10 Minuten des Rennens im vierten Gang zu Ende fahren, was mein Tempo sehr verlangsamte!

Guntenswil war bereits mein letztes Rennen der Saison. Die Piste war in einem super Zustand und ich nutzte die Gelegenheit - ich gewann erneut das Zeittraining. In den beiden Rennläufen startete ich zu verhalten und gegen Ende des Rennens merkte ich, dass meine Kondition nach lies und ich konnte meine gute Voraussetzung nicht umsetzen. Freud & Leid liegen oft so nahe beieinander.

Die restlichen Rennen konnte ich aufgrund von Militärischen Anlässen leider nicht mehr bestreiten. Am Ende der Saison belegte ich den 11.Schlussrang

mit dem ich sehr zufrieden sein konnte durch meine Absenzen.

Nun beginnt das Wintertraining, konditionell wie auch Fahrpraktisch. Die Vorbereitungen werde ich über Weinachten/ Neujahr in Italien absolvieren.

Jetzt hoffe ich, dass die Saison 2020 auch gut verläuft und ich wieder ein bisschen mehr Glück habe.

Ich möchte mich bei allen Freunden, Sponsoren und Unterstützer recht herzlich bedanken und freue mich auf die neue Saison.

IN ACTION

Sponsoren

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